Raumakustik beschreibt, wie Schallwellen innerhalb eines Gebäudes entstehen, sich ausbreiten und gedämpft werden. Architekten berücksichtigen Nachhallzeit, Reflexionen und Absorption bereits in der Planungsphase. Schallharte Oberflächen wie Beton oder Glas reflektieren stark, während Textilien, Holzvertäfelungen oder Akustikplatten absorbieren. Konzertsäle, Sprachräume und Büros erfordern unterschiedliche akustische Profile. Simulation mit digitalen Werkzeugen erlaubt die Vorhersage des Klangverhaltens vor dem Bau. Auch die Raumgeometrie, etwa gewölbte Decken oder Diffusoren, lenkt Schallwellen gezielt. Fehler in der Planung führen zu störenden Echos oder mangelnder Sprachverständlichkeit.