Bundesarchitektenkammer und Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) schlagen Alarm: Die Infrastrukturinvestitionen aus dem Sondervermögen könnten an kleinen und mittleren Baufirmen vorbeigehen, wenn die Losvergabepolitik aufgeweicht wird.
Die beiden Branchenverbände fordern die öffentliche Hand zur Einhaltung stabiler Vergabeprinzipien auf. Das Risiko ist konkret: Großlose locken internationale Generalunternehmer an, klassische deutsche Mittelständler fallen durchs Raster.
Für Architekturbüros und kleinere Baubetriebe hat das Konsequenzen – fehlende Aufträge, wenn Ausschreibungen auf Megaprojekte zugeschnitten sind. Die ungewöhnliche Allianz zweier Verbände zeigt: Vergabepolitik wird zur entscheidenden Stellschraube, bevor größere Bauprogramme starten.